Berg- und Teichmolch

Der Bergmolch besiedelt vor allem das Hügel- und Bergland, kommt aber auch im Tiefland vor. Im Gebirge wurde er schon in Höhen von 3000 m gesichtet. Er wird bis zu 12 cm groß, das Männchen ist etwas kleiner. An seinem leuchtend orangeroten Bauch ist er leicht zu erkennen. Seine Laichzeit dauert etwa von Mitte März bis Juni.


Auch der Teichmolch hat ein sehr weites Verbreitungsgebiet, von Frankreich bis Westasien. Es gibt zahlreiche Unterarten. Er wird etwa 6,5–10 cm groß. Sein Kopf ist hell/dunkel längsgestreift, Rücken und Seite sind olivgrün/bräunlich, der Bauch gefleckt. Seine Laichzeit geht von März bis Mai.

 

Leben im Ersatzbiotop
Beide Molcharten kommen in einem geschützten Biotop nach § 32 NatschG an der südlichen Markungsgrenze vor. Aus einer ehemaligen Reinigungswanne für LKWs hat sich nach Stilllegung der Deponie ein kleines Feuchtbiotop entwickelt, das in jedem Frühjahr zahlreichen dieser Amphibien als Laichplatz dient. Seit über 25 Jahren wird es von freiwilligen Helfern (u.a. von NABU und BUND) während der Laichzeit betreut und kontrolliert.


Die Umweltschutzstelle der Stadt ist für die Pflege und den Unterhalt zuständig. Hierzu zählen auch periodisch notwendige Entschlammungsmaßnahmen, das „Freistellen“ der Wasserflächen und die Sperrung während der Amphibienlaichzeit.

2017 musste nach vielen Jahren dem Wasserstand wieder mal etwas
nachgeholfen werden; das Frühjahr war einfach zu trocken. Der städtische Bauhof hat hier geholfen.


Leider ist die Zahl der Erdkröten und Molche, die den Tümpel zum Laichen aufsuchen, in den letzten Jahren rückläufig. Über die Gründe kann man nur spekulieren. (HK)

Fotos: NABU/Büscher

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