Wer kann bei der Feldarbeit oder beim Spaziergang Rebhühner entdecken?

Wo haben Sie Rebhühner entdeckt?

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rebhuhn@nabu-kontal-muenchingen:

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Die Zeckensaison hat begonnen: Vorsichtsmaßnahmen

Nachdem es bei der Freizeit der Kindergruppe "Waldmäuse" eine Borreliose-Infektion gegeben hat, hat Julia Ohl-Schacherer die folgenden wichtigen Punkte zusammengestellt, die nicht nur für Kinder und ihre Eltern wichtig sind, sondern für alle, die sich gerne in der Natur aufhalten.

Dass die FSME-Impfung sehr wichtig ist, braucht hier nicht nochmals betont zu werden. Gegen Borreliose, deren Keime leider mehr und mehr Zecken in sich tragen, gibt es bisher keine Impfung. Deshalb sollten folgende Grundsätze beachtet werden:

Jetzt zur Beginn der Zeckensaison nochmal ein paar Zeckenvermeidungstipps:

 

  • Lange Hosen tragen
  • Kleidung sollte nach dem Waldbesuch möglichst gleich mit 60 C° gewaschen werden, da Zecken sonst auch später noch zustechen können oder sich einen anderen Wirt suchen.
  • Was Zeckenschutzmittel anbelangt, können wir noch keine sicheren Tipps geben, in der Versuchsphase haben einige Eltern derzeit Schwarzkümmelöl, das kann man sowohl äußerlich als auch innerlich anwenden. Wenn jemand weitere erfolgversprechende Mittel kennt, bitte gerne zurückmelden. Unter den konventionellen Zeckenmitteln ist wohl Anti Brumm zu empfehlen. Weitere Infos auch in folgendem Artikel: https://www.test.de/medikamente/selbstmedikation/haut/insektenstiche/insektenstiche/insektenabwehrmittel/
  • Am Wichtigsten ist das abendliche Absuchen der Kinder direkt nach unseren Waldmausnachmittagen --> Schnelles Entfernen der Zecke verhindert das Eindringen der Borrelien (Bakterien). Diese gelangen erst 12-24 Stunden nach dem Einstich vom Darm der Zecke in die Blutbahn des Gestochenen. FSME-Viren dagegen gelangen direkt in die Blutbahn, wir empfehlen daher allen eine Impfung gegen FSME. Diese Krankheit wird zwar seltener übertragen, das Risiko besteht aber inzwischen im gesamten süddeutschen Raum.

 

 Wenn nun aber die Zecke doch erfolgreich zugestochen hat:

 

  • Entfernen der Zecke mit einer Zeckenzange, Zeckenkarte oder auch Pinzette. Die Zecke sollte möglichst nicht zerdrückt werden, da sonst die Bakterien sofort aus dem Darm in das Blut gelangen können. Aus dem gleichen Grund sollte weder Öl noch Klebstoff verwendet werden. Sollte der Kopf stecken bleiben, ist das Infektionsrisiko deshalb nicht größer. Dieser wird vom Körper mit der Zeit abgestoßen. Eine Zugsalbe kann den Prozess beschleunigen. Die Einstichstelle sollte anschließend desinfiziert werden.
  • Einstich markieren und beobachten: Bei 50 % aller Borrelioseinfektionen tritt nach mehreren Tagen/ wenigen Wochen die sogenannte "Wanderröte" auf. Dann ist ein Besuch beim Arzt erforderlich, der dann für 3 Wochen Antibiotika verschreiben wird.
  • Weitere, aber seltene Krankheitsbilder der Borreliose können sein: dicke Gelenke (Lyme Arthritis), Borrelien-Lymphozytom (Schwellung mit blauroter Färbung) - bei Kindern häufig am Ohrläppchen, Lähmung von Gesichtmuskeln (Neuroborreliose). Auch hier wird eine antibiotische Behandlung erforderlich. Der Kinderarzt im Olgahospital sagt, dass die Borreliose insbesondere bei Kindern, gut behandelbar ist und keine chronischen Erkrankungen zurückbleiben. Weitere Infos über mögliche Krankheitsbilder auf folgender Seite: https://www.aerzteblatt.de/archiv/63176/Lyme-Borreliose-aktueller-Kenntnisstand

 

Wir haben als häufige Waldbesucher den Vorteil, dass wir zwar zu einer Risikogruppe gehören, dafür aber erstens Zecken gewöhnlich rechtzeitig entdecken und zweitens bezüglich der Symptome besonders aufmerksam sind. Laut Kinderarzt im Krankenhaus trifft die Krankheit häufig auch Kinder, die gar nicht wissen, dass sie je eine Zecke hatten - möglicherweise können sogar Mücken die Borrelien übertragen. Offensichtlich besteht hier weiterhin großer Forschungsbedarf.

 

Wir hoffen auf einen möglichst zeckenarmen Sommer

Aktuelle Veranstaltungen Frühjahr und Sommer 2019

 

 

Sonntag, 30. Juni 2019

 

Botanische Führung

 

Günter Zerweck zeigt uns die spätblühenden Orchideen im Heckengäu. Jetzt blühen oberhalb vom Friedhof Neuhausen/ Würm Händelwurz, Fuchsknabenkraut Sumpf-Ständelwurz und andere Raritäten.

Dauer 2 bis 3 Stunden

 

Treffpunkt: 9:00 Uhr Friedhof Neuhausen/Würm (oberer Parkplatz), 8:15 Uhr Beim Bahnhof Münchingen

 

 

Fledermäuse unterstützen

Nach dem erfreulich großen Interesse an den Informationen über Fledermäuse allgemein und speziell in Korntal-Münchingen, die uns Amélie Epperlein und Julia Ohl-Schacherer beim "NABU offen"-Abend am 11. März 2019 vorgestellt haben, stellen wir hier eine Übersicht mit Pflanzen für einen fledermaus-freundlichen Garten zum Download ins Netz.

FledermausGartentipps.pdf
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Das neue VV-Programm für 2019 ist fertig

Jochen schreibt dazu:

 

Nun ist es soweit, das Jubiläums-VV-Programm für 2019 ist fertig und kann nun verschickt werden. Allen, die am Voting teilgenommen haben, sei herzlichst gedankt! Ohne euch wäre das so nicht zustandegekommen. Ich erlaube mir natürlich den Spaß auch das Votingsergebnis in Form einer Tabelle mitzuversenden, so bekommt ihr einen Überblick welche Ziele besonders gefragt waren und für was ihr damals gestimmt habt (manche von euch haben es sicherlich wieder vergessen).

 

 

Viele Grüße,

 

 

Jochen V.

 

VV-Exkursionen 2019.pdf
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Sie finden unser aktuelles Jahresprogramm hier und auch als Flyer in den  Rathäusern Münchingen und Korntal, in den Stadtbüchereien,  bei der Ölmühle in Münchingen etc.
Mit Ihren Fragen zum Naturschutz oder zu unserem Programm können Sie sich gerne per E-Mail an vorstand@NABU-korntal-muenchingen.de oder telefonisch an Joahnnes Völlm Tel. 07150/4401 und Amélie Epperlein Tel.07150/5746  wenden.

Wir freuen uns,  wenn Sie an unseren Führungen teilnehmen  oder sich persönlich für den Naturschutz engagieren wollen. Auch weitere Betreuer für unsere Kindergruppe wären sehr willkommen. Sprechen Sie uns einfach an!

Dieses Buch können Sie kaufen

Dieses Buch wurde von ehrenamtlichen Mitgliedern der Ortsgruppen von NABU und BUND zusammengestellt und gemeinsam mit der Umweltstelle der Stadt Korntal-Münchingen herausgegeben. Auf 92 Seiten werden 44 Arten jeweils mit Text und Fotos vorgestellt, häufig zusammen mit ihrem Lebensraum.

Im Mindestpreis von EUR 8,50 sind - wenn die Gesamtausgabe verkauft ist - etwa EUR 2,00 Spende enthalten, die nach der Schlussabrechnung für Naturschutzprojekte am Ort verwendet werden.

 

Bezugsquelle:  Rathaus Korntal - Telefonzentrale


 

 

Das schwalbenfreundliche Haus

Wie können wir den Schwalben in Korntal und Münchingen helfen?

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