Die nächsten Termine

WICHTIG - WICHTIG - WICHTIG - WICHTIG

Leider müssen wir aus aktuellem Anlass alle Veranstaltungen absagen, also auch die für 29. März geplante gemeinsame Veranstaltung mit der NABU-Gruppe Markgröningen.

Rebhuhn-Monitoring 2020

Da hier nur Zweier-Teams unterwegs sind, oft sogar "inner-familiäre", ist die Durchführung der dritten Begehung noch zu verantworten.

Der Winter, der bisher eigentlich kein richtiger war, neigt sich dem Ende zu, und in wenigen Wochen werden unsere Rebhühner mit ihrer Balz beginnen. Auch in diesem Jahr wollen wir wieder versuchen, die Anzahl der balzenden Hähne auf den Korntal-Münchinger Feldern zu ermitteln, und wir hoffen natürlich, dass Sie alle wieder dabei sein können. Voraussichtlich wird es wieder 3 Termine zwischen Ende Februar und Anfang April geben, an denen alle Teams möglichst gleichzeitig die Transsekten abgehen.

Für alle 11 Transsekten konnten wir auch in diesem Jahr wieder Teams bilden - auch dank mehrerer neuer Teilnehmer. Mit neuen Geräten und enger liegenden Rufpunkten hoffen wir, auch bisher zurückhaltende Hähne zum Antworten zu bewegen.

 

Wer kann bei der Feldarbeit oder beim Spaziergang Rebhühner entdecken?

Wo haben Sie Rebhühner entdeckt?

Bitte per Email melden an

rebhuhn@nabu-kontal-muenchingen:

  • Datum, Uhrzeit
  • Gewann (siehe Flurkarten)
  • Zahl der Tiere (geschätzt)
  • Name und Telefonnummer

Flurkarten-Ausschnitte für Gewann-Namen

Die Zeckensaison hat begonnen: Vorsichtsmaßnahmen

Nachdem es bei der Freizeit der Kindergruppe "Waldmäuse" eine Borreliose-Infektion gegeben hat, hat Julia Ohl-Schacherer die folgenden wichtigen Punkte zusammengestellt, die nicht nur für Kinder und ihre Eltern wichtig sind, sondern für alle, die sich gerne in der Natur aufhalten.

Dass die FSME-Impfung sehr wichtig ist, braucht hier nicht nochmals betont zu werden. Gegen Borreliose, deren Keime leider mehr und mehr Zecken in sich tragen, gibt es bisher keine Impfung. Deshalb sollten folgende Grundsätze beachtet werden:

Jetzt zur Beginn der Zeckensaison nochmal ein paar Zeckenvermeidungstipps:

 

  • Lange Hosen tragen
  • Kleidung sollte nach dem Waldbesuch möglichst gleich mit 60 C° gewaschen werden, da Zecken sonst auch später noch zustechen können oder sich einen anderen Wirt suchen.
  • Was Zeckenschutzmittel anbelangt, können wir noch keine sicheren Tipps geben, in der Versuchsphase haben einige Eltern derzeit Schwarzkümmelöl, das kann man sowohl äußerlich als auch innerlich anwenden. Wenn jemand weitere erfolgversprechende Mittel kennt, bitte gerne zurückmelden. Unter den konventionellen Zeckenmitteln ist wohl Anti Brumm zu empfehlen. Weitere Infos auch in folgendem Artikel: https://www.test.de/medikamente/selbstmedikation/haut/insektenstiche/insektenstiche/insektenabwehrmittel/
  • Am Wichtigsten ist das abendliche Absuchen der Kinder direkt nach unseren Waldmausnachmittagen --> Schnelles Entfernen der Zecke verhindert das Eindringen der Borrelien (Bakterien). Diese gelangen erst 12-24 Stunden nach dem Einstich vom Darm der Zecke in die Blutbahn des Gestochenen. FSME-Viren dagegen gelangen direkt in die Blutbahn, wir empfehlen daher allen eine Impfung gegen FSME. Diese Krankheit wird zwar seltener übertragen, das Risiko besteht aber inzwischen im gesamten süddeutschen Raum.

 

 Wenn nun aber die Zecke doch erfolgreich zugestochen hat:

 

  • Entfernen der Zecke mit einer Zeckenzange, Zeckenkarte oder auch Pinzette. Die Zecke sollte möglichst nicht zerdrückt werden, da sonst die Bakterien sofort aus dem Darm in das Blut gelangen können. Aus dem gleichen Grund sollte weder Öl noch Klebstoff verwendet werden. Sollte der Kopf stecken bleiben, ist das Infektionsrisiko deshalb nicht größer. Dieser wird vom Körper mit der Zeit abgestoßen. Eine Zugsalbe kann den Prozess beschleunigen. Die Einstichstelle sollte anschließend desinfiziert werden.
  • Einstich markieren und beobachten: Bei 50 % aller Borrelioseinfektionen tritt nach mehreren Tagen/ wenigen Wochen die sogenannte "Wanderröte" auf. Dann ist ein Besuch beim Arzt erforderlich, der dann für 3 Wochen Antibiotika verschreiben wird.
  • Weitere, aber seltene Krankheitsbilder der Borreliose können sein: dicke Gelenke (Lyme Arthritis), Borrelien-Lymphozytom (Schwellung mit blauroter Färbung) - bei Kindern häufig am Ohrläppchen, Lähmung von Gesichtmuskeln (Neuroborreliose). Auch hier wird eine antibiotische Behandlung erforderlich. Der Kinderarzt im Olgahospital sagt, dass die Borreliose insbesondere bei Kindern, gut behandelbar ist und keine chronischen Erkrankungen zurückbleiben. Weitere Infos über mögliche Krankheitsbilder auf folgender Seite: https://www.aerzteblatt.de/archiv/63176/Lyme-Borreliose-aktueller-Kenntnisstand

 

Wir haben als häufige Waldbesucher den Vorteil, dass wir zwar zu einer Risikogruppe gehören, dafür aber erstens Zecken gewöhnlich rechtzeitig entdecken und zweitens bezüglich der Symptome besonders aufmerksam sind. Laut Kinderarzt im Krankenhaus trifft die Krankheit häufig auch Kinder, die gar nicht wissen, dass sie je eine Zecke hatten - möglicherweise können sogar Mücken die Borrelien übertragen. Offensichtlich besteht hier weiterhin großer Forschungsbedarf.

 

Wir hoffen auf einen möglichst zeckenarmen Sommer

Fledermäuse unterstützen

Nach dem erfreulich großen Interesse an den Informationen über Fledermäuse allgemein und speziell in Korntal-Münchingen, die uns Amélie Epperlein und Julia Ohl-Schacherer beim "NABU offen"-Abend am 11. März 2019 vorgestellt haben, stellen wir hier eine Übersicht mit Pflanzen für einen fledermaus-freundlichen Garten zum Download ins Netz.

FledermausGartentipps.pdf
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Dieses Buch können Sie kaufen

Dieses Buch wurde von ehrenamtlichen Mitgliedern der Ortsgruppen von NABU und BUND zusammengestellt und gemeinsam mit der Umweltstelle der Stadt Korntal-Münchingen herausgegeben. Auf 92 Seiten werden 44 Arten jeweils mit Text und Fotos vorgestellt, häufig zusammen mit ihrem Lebensraum.

Im Mindestpreis von EUR 8,50 sind - wenn die Gesamtausgabe verkauft ist - etwa EUR 2,00 Spende enthalten, die nach der Schlussabrechnung für Naturschutzprojekte am Ort verwendet werden.

 

Bezugsquelle:  Rathaus Korntal - Telefonzentrale


 

 

Das schwalbenfreundliche Haus

Wie können wir den Schwalben in Korntal und Münchingen helfen?

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