Kartierung von Rebhühnern

Diese Seite wird nach der Kartierung 2018 in Kürze aktualisiert.

 

 

Im März und April 2017 wurde erstmals versucht, durch Erfassung der bei der Balz rufenden Hähne den Bestand an Rebhühnern in unserer ausgeräumten Ackerlandschaft quantitativ zu ermitteln.

Ende Februar lösen sich die Familienverbände der Rebhühner auf und es bilden sich Paare. Während der Balz, die an trockenen, nicht zu kalten und möglichst windstillen Abenden im März und April stattfindet, verlassen die Hähne 30 bis 60 Minuten nach Sonnenuntergang die Deckung, in der sie sich tagsüber aufhalten, laufen oder fliegen auf die kahlen Felder und lassen ihren schnarrenden Ruf hören. Etwa die Hälfte der erfassten Hähne hörten wir spontan rufen, die übrigen wurden mit einer Klangattrappe zum Antworten provoziert.

Unsere Ergebnisse sind auf der Flurkarte unten als rote Markierungen eingezeichnet. Insgesamt konnten wir 10 bis 12 Hähne hören. Die roten Punkte markieren jeweils die Stellung der Beobachter, während die gehörten Hähne durch "Re<" dargestellt sind, beides jeweils korreliert durch Datum und Uhrzeit. Die Richtung der Rufe war recht genau bestimmbar, während die Entfernung nur geschätzt werden konnte. Da es meist schon recht dunkel war, gab es nur ganz vereinzelt Sichtbeobachtungen. Gelegentlich - nicht oft - konnten gleichzeitig zwei verschiedene Hähne aus unterschiedlichen Richtungen gehört werden.

Für uns erstaunlich waren die starken Rufaktivitäten auf und um den weitgehend kahlen Strohberg zwischen Münchingen und Ditzingen. Auch der von Amélie Epperlein gehörte Hahn beim Leinfelder Täle war eine positive Überraschung. Umgekehrt hätten wir am Südrand des Golfplatzes und in den Gschnaidtwiesen mehr Aktivitäten erwartet, aber vielleicht waren wir nur zur falschen Zeit da.

Im nächsten Jahr werden wir versuchen, mit einem größeren Team innerhalb weniger Tage bzw. fast gleichzeitig alle potentiellen Gebiete auf unserer Markung zu erfassen.

Korntal-Münchingen, den 11. April 2017
Kristina und Günter Zerweck

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MünchingenRebhühner2017.jpg
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